Als global agierende Travel Agency ist das Auslandsgeschäft fester Bestandteil der DNA des baldaja-Teams. Mit 30 Mitarbeitenden ermöglicht das Unternehmen mit Sitz in Oberhausen seit über 20 Jahren seinen Kunden, Aufgaben wie Reisebuchungen und -abrechnungen vollständig auszulagern und somit bei allen Bausteinen des Travel Managements zu unterstützen. Ihre Kunden kommen hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – Leistungsträger wie z. B. Airlines und Hotels sind in allen Ländern der Welt vertreten.

Geschhäftsreisen in Corona-Zeiten undenkbar

Das Ausmaß der Corona-Krise erahnte das Unternehmen bereits an dem Tag, als die Flugverbindungen nach Asien und insbesondere Richtung China eingestellt wurden. Das Virus zerstörte das
Geschäftsmodell von baldaja in kürzester Zeit nahezu gänzlich – mit weiterhin ungewissem Ausgang. Der Umsatz brach beinahe komplett ein – der Umsatzrückgang lag im April und Mai bei
95 %. Seit Juni geht es minimal aufwärts und der Rückgang liegt bei „nur noch“ 85 %. „Wir mussten unser Geschäftsmodell und unseren Slogan „connecting business“ überdenken und völlig neue Wege gehen, denn wer unternimmt in Zeiten von Covid–19 schon Geschäftsreisen?“, so Geschäftsführer Michael Holdkamp über die Auswirkungen auf sein Unternehmen.

baldaja CONNECT entstand

Es entstand das Zusatzprodukt baldaja CONNECT: eine Meta – Event – Management – Plattform, die es ermöglicht, Offline-Events in echte digitale Erlebnisse zu transformieren. So können Kunden auch in Zeiten von Reisewarnungen und Flugverboten „an ihr Ziel“ gebracht werden. Das Unternehmen setzte hier schlichtweg alles auf eine Karte und die Mitarbeitenden übernahmen von heute auf morgen völlig neue Aufgabenbereiche. Das Statement als Geschäftsführer an seine Mitarbeiter war für Holdkamp ganz klar: „Da wir das alles gerade zum allerersten Mal machen,
könnt ihr keine Fehler machen – aus jedem Fehltritt werden wir lernen und besser werden!“ Erfreulicherweise hat der Aufbau des 2. Standbeines in den letzten Wochen großen Zuspruch gefunden.

Geschäftsbeziehungen werden sich international verändern

Wenn Michael Holdkamp in die Zukunft blickt, geht er von einschneidenden Veränderungen für die internationale Geschäftsreisebranche in den nächsten Jahren aus. Denn die Menschen und Unternehmen mussten in den letzten Monaten gezwungenermaßen lernen, auf anderen Wegen grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen zu führen: „Wir sind uns recht sicher, dass sich nicht mehr für jeden kleinen Grund in den Flieger gesetzt wird – lassen uns aber natürlich auch gern vom Gegenteil überzeugen!“.

baldaja gibt Hoffnug nicht auf

Aufgrund der aktuellen Lockerungen der Reisebeschränkungen keimt die Hoffnung, dass in den Büroräumen von baldaja bald wieder eine gewisse Normalität einkehrt. Laut Holdkamps Einschätzung wird sich vor allem der EU-Binnenmarkt deutlich schneller als andere Regionen erholen.

Tipp: Geschäftsmodelle kritisch hinterfragen

Aus der Corona-Krise und aus dem Jahr 2020 nehmen Holdkamp und sein Team jetzt schon mit, dass es sich immer lohnt, das eigene Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und mutig zu sein, auch neue Wege einzuschlagen: „Stillstand bedeutet Rückschritt – wir werden weiter neu denken, entwickeln und hinterfragen sowie gleichzeitig für die Anliegen unserer Kunden da sein. Denn das ist es, was wir am besten können – auch für die nächsten 20 Jahre!“.

 

www.baldaja.de