Zum Anfang dieses Monats jährt sich der „Tag der Umwelt“ bereits zum 43sten Mal. Seit dem 5. Juni 1976 werden in Deutschland an diesem Tag Aktionen zum Recycling, gegen weltweite Naturzerstörung und zur Steigerung des Umweltbewusstseins organisiert.

Umweltthemen täglich in den Medien

10 Jahre später trat mit Walter Wallmann der erste Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland sein Amt an. Schaut man aktuell in die einschlägigen Medien, so erkennt man, dass Umweltthemen im Mittelpunkt stehen. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass z. B.:

  • Klimaschutz,
  • Artensterben,
  • Plastikmüll in den Weltmeeren,
  • Feinstaubbelastung,
  • zu hohe CO2-Werte oder
  • Nitrat und Spurenstoffe im Trinkwasser thematisiert werden.

Umwelt durch Windkraftanlagen gefährdet

Selbst in Bereichen, die man eigentlich als klassische Umweltschutzmaßnahme einstufen würde, werden plötzlich unerwünschte Nebenwirkungen entdeckt. So erregte kürzlich eine Berechnung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Aufmerksamkeit. Danach beträgt die Zahl der durch Windkraftanlagen in Deutschland getöteten Fluginsekten während der warmen Jahreszeit 5 bis 6 Milliarden – pro Tag!

Unternehmen wissen, wie man mit der Umwelt umgeht

Für Wirtschaftsunternehmen ist der behutsame Umgang mit Natur und Umwelt im Grunde schon lange etwas Selbstverständliches. So entwickelte sich schließlich der heute oft strapazierte Begriff der Nachhaltigkeit bereits im Jahr 1713 im Bereich der Forstwirtschaft, mit dem Postulat, immer nur so viel Bäume zu schlagen wie gleichzeitig volumenmäßig nachwachsen. Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie gelingt Unternehmen heute besser denn je.

Ausgezeichnete Unternehmen auf der Überholspur

So haben allein die fast 200 Betriebe der MEO-Region, die bisher am Projekt ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik) teilgenommen haben, mehr als 28 Mio. Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert – die sich nach durchschnittlich gut zwei Jahren bereits amortisiert hatten – also ein Gewinn für Natur und Geldbeutel gleichermaßen.

In den Unternehmen werden übrigens dauerhaft über 4.400 t Abfall und rund 380.000 cbm Wasser sowie 150 Mio. kWh Strom eingespart – und das jährlich! Die daraus resultierende CO2-Reduktion beträgt mehr als 86.000 t, das entspricht dem Verbrauch von 45.000 Mittelklasse-Pkw mit einer Jahresfahrleistung von 12.000 km. In welchen Bereichen Wirtschaft und Umwelt ebenfalls Hand in Hand gehen, können Sie ab Seite 6 in unserer neusten Ausgabe der meo nachlesen. Wir widmen dem Thema in diesem Monat unsere Titelstrecke – und rücken damit den Umweltschutz in den Blickpunkt.